Zitate wider den Wahnsinn

 

Die Frage heute ist, wie man die Menschheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen.
(Bertrand Russell)

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.
(George Bernhard Shaw)

Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Inhalt und Ziel der sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein.
(Ahlener Programm der CDU)

Von allen ökonomischen und sozialen Systemen ist der Kapitalismus zweifellos das natürlichste. Das genügt bereits, um darauf zu verweisen, dass er das schlimmste sein muss.
(Michel Houellebecq)

Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.
(John Maynard Keynes)

Im Wesentlichen wird die libertäre Ideologie benützt, um lukrative öffentliche Aufträge an einen bevorzugten Personenkreis zu übertragen, der dann die Politiker belohnt. Das wird „freies Unternehmertum“ genannt.
(Paul Craig Roberts)

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.
(Mahatma Gandhi)

Unveränderliche Gesetze der menschlichen Natur

  • Dummheit
  • Egoismus
  • Geilheit

Das sind die Dinge, die sich niemals ändern werden, egal was sich sonst alles verändert. Menschen ändern nie ihre grundlegende Natur.
Sie sammeln höchstens noch mehr Blödsinniges an, das es ihnen erlaubt, ihre Dummheit, ihren Egoismus und ihre Geilheit auszuleben.

So betrachtet ist es ein Kinderspiel, die Zukunft vorherzusagen.
(Scott Adams)

Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
(George Santayana)

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
(Mahatma Gandhi)

Jeder, der glaubt, dass exponentielles Wachstum für immer weitergehen kann in einer endlichen Welt, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.
(Kenneth E. Boulding)

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll.
(Georg Christoph Lichtenberg)

Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, dass sie verdummen.
(Oscar Wilde)

Der Gescheitere gibt nach, eine traurige Wahrheit; sie begründete die Weltherrschaft der Dummheit.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre.
(Konrad Adenauer)

Leute, die zu nichts fähig sind, sind zu allem fähig.
(John Steinbeck)

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!
(Edmund Burke)

Keiner hat das Recht zu gehorchen!
(Hannah Arendt)

Wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht.
(Bertolt Brecht)

Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
(Albert Einstein)

Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
(Orson Welles)

Ehe man den Kopf schüttelt, vergewissere man sich, ob man einen hat.
(Truman Capote)

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.
(Zarko Petan)

Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
(George Bernhard Shaw)

Der Wähler legitimiert mit seiner Wahl die Entscheidungen, die anschließend gegen ihn unternommen werden.
(Herbert Wehner)

Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.
(Winston Churchill)

Sie dachten, sie hätten die Macht. Dabei waren sie bloß in der Regierung.
(Kurt Tucholsky)

Denn es sind eben diese Repräsentanten, die alle Probleme selbst geschaffen haben, die sie nun nicht lösen können.
(Wolfgang Koschnick)

Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.
(Horst Seehofer)

Die Menschheit würde unbeschränkte Möglichkeiten haben, wenn sie die Möglichkeit hätte, die Macht der Beschränkten zu beschränken.
(Gabriel Laub)

In einem Unrechtsstaat ist Widerstand nicht möglich, und in einem Rechtsstaat ist er nicht nötig.
(Bertolt Brecht)

Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche.
(Erich Fromm)

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit, das ist der Grund, warum sich die meisten Menschen vor ihr fürchten.
(George Bernard Shaw)

Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.
(Aristodeles)

Wenn der Zweck die Mittel heiligt, dann ist der Zweck unheilig.
(Karl Marx)

Marx ist tot, es lebe Jesus!
(Norbert Blüm)

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
(Albert Schweitzer)

Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt.
(Jean Giraudoux)

In der primitiven Einfalt ihres Gemütes fallen die Menschen einer großen Lüge leichter zum Opfer als einer kleinen.
(Adolf Hitler)

Unsichtbar wird die Dummheit, wenn sie genügend große Ausmaße angenommen hat.
(Bertolt Brecht)

Im Gegensatz zur Pest ist die Dummheit keine Krankheit, weshalb keine Hoffnung darauf besteht, sie jemals ausrotten zu können.
(Norbert Wiener)

Dummheit ist ansteckend, Verstand hingegen wächst sich kaum zur Epidemie aus.
(Kazimierz Bartoszewicz)

Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.
(Gotthold Ephraim Lessing)

Ein Paranoiker ist jemand, der alle Fakten kennt.
(William S. Burroughs)

Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

Nur wenige wissen, wieviel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
(Werner Heisenberg)

Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.
(Georg Christoph Lichtenberg)

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
(Rene Descartes)

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(Curt Goetz)

Argumente diskriminieren Menschen, die es sich nicht leisten können zu denken.
(Margarete Stokowski)

Die herrschende Meinung ist meist die Meinung der Herrschenden.
(Kostantin Wecker)

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, dass man eine hat.
(Heinrich Heine)

Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.
(Oskar Wilde)

Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.
(Konfuzius)

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
(Albert Einstein)

Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Die Vollendung eines Werkes bringt die Erkenntnis, wie man hätte beginnen sollen.
(Blaise Pascal)

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
(Albert Einstein)

Nicht alles, was totgeschwiegen wird, lebt.
(Karl Kraus)

Dumm wird man nicht, dumm bleibt man.
(Esther Vilar)

Wer leichter glaubt, wird schwerer klug.
(Martin Urban)

Es ist ein Jammer, dass die Dummen so selbstsicher und die Klugen so voller Zweifel sind.
(Bertrand Russel)

Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Ein Kluger bemerkt alles – ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
(Heinrich Heine)

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.
(Winston Churchill)

Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht tausend verschiedene Bilder malen.
(Pablo Picasso)

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
(André Gide)

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert. Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.
(Mark Twain)

Vielleicht kann ich die Wahrheit finden, indem ich die Lügen vergleiche.
(Leo Trotzki)

Das Halbwissen ist siegreicher als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.
(Friedrich Nietzsche)

Es hört doch jeder nur, was er versteht.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Mittelmäßige Menschen verurteilen meist alles, was über ihren Horizont geht.
(Francois La Rochefoucauld)

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null – und das nennen sie ihren Standpunkt.
(Albert Einstein)

Wie glücklich würde mancher leben, wenn er sich um anderer Leute Sachen so wenig bekümmerte wie um seine eigenen.
(Oscar Wilde)

Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal.
(Stanislaw Jerzy Lec)

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern, dass man nie beginnen wird, zu leben.
(Marc Aurel)

Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.
(Albert Einstein)

Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. – Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
(Douglas Adams)

Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
(Mark Twain)

Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
(Albert Schweitzer)

Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, dass wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden.
(Douglas Adams)

Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst.
(Giovanni Guareschi)

Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher.
(Charlie Rivel)

Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.
(Aristoteles)

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Eine Antwort to “Zitate wider den Wahnsinn”

  1. Wenn man die Schnauze voll hat, muss man nicht hungern.

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