Archiv für Kirche

Das Wort zum Sonntag

Posted in Gesellschaft, Uncategorized, Wirtschaft with tags , , on 23. März 2013 by arnarscho

Spricht heute der Erzbischof von Zypern, Chrysostomos II.
Er hat Zypern empfohlen, geordnet aus dem Euro auszutreten, bevor es zu spät ist. Zitat:

Ich sage nicht, dass (der Euro) morgen zusammenbricht. Aber mit diesen Genies in Brüssel ist sicher, dass er nicht lange halten wird.

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Reden ist teuer, Schweigen ist Geld

Posted in Gesellschaft, Religion with tags , on 6. Mai 2010 by arnarscho

Liebe Gemeinde,

der Begriff Schweigegeld ist ab sofort durch Copyright geschützt und sollte ohne ausdrückliche Genehmigung der Diözese Regensburg nicht mehr verwendet werden, wie ich gerade bei daMax erfahren habe.
Ferner ist es verboten, darüber zu berichten, dass es verboten ist, gewisse Zahlungen besagter Diözese an Familien misshandelter Kinder als Schweigegeld zu bezeichnen.
Es handele sich nämlich nicht um Schweigegeld, sondern vielmehr um Gehaltszahlungen für erbrachte Dienstleistungen.

Im Namen des Herrn,
dessen Urteil am Landgericht Hamburg verkündet wird, das dafür bekannt ist, alles zu verbieten, was man ihm vorlegt.

Amen

Hirtenbrief vom Antichristen

Posted in Gesellschaft, Religion with tags , on 21. März 2010 by arnarscho

Ratze hätte lieber die Fratze gehalten, als dieses Gestammel loszulassen.

Gläubige Katholiken ahnen es schon: sie sollten jetzt lieber nicht weiterlesen, oder vorher aus der Kirche austreten. Als guter Christ braucht man nämlich keine Kirche, Jesus hat damals auch den Tempel geräumt.
Und das würde er heut wieder machen und den Heiligen Stuhl samt Inhalt in die Tonne treten!

Aber ich Ungläubiger soll auf die Empfindungen der Gläubigen Rücksicht nehmen? Auf welchen zarten Gefühlen kann ich denn noch herumtrampeln, was ist denn noch grausamer als die katholische Kirche?

Ratze:

… und eine fehlgeleitete Sorge für den Ruf der Kirche und die Vermeidung von Skandalen, die zum Versagen in der Anwendung bestehender kanonischer Strafen und im Schutz der Würde jeder Person geführt hat.

Dieser gewundene Satz ist alles, was er zu jahrzehntelanger Vertuschung, an der er selber beteiligt war, zu sagen hat. Und dann noch:

Es muss dringend gehandelt werden…

Es hätte gehandelt werden müssen, Ratze, damals, als du noch Inquisition warst.
Und geradezu zynisch sind seine Worte an die Kinder und Jugendlichen:

Er liebt Euch und er hat sich am Kreuz für Euch hingegeben. Sucht eine persönliche Beziehung zu ihm in der Gemeinschaft der Kirche, denn er wird nie Euer Vertrauen missbrauchen!

Ratze, in den Himmel kommst du so nicht!

Da gibts nichts zu lästern

Posted in Gesellschaft, Religion with tags on 25. Februar 2010 by arnarscho

Schade.
So schnell, wie sie erschienen ist, ist sie auch wieder verschwunden.

Margot Käßmann war eine der wenigen Persönlichkeiten in gehobener Stellung, die ich ernstnehmen konnte. Mit ihrer geraden Linie und ihren klaren Äußerungen hat sie sich wohltuend von den üblichen Hampelmännern und Hosenanzugsfrauen mit den großen Klappen abgehoben.

Da hatte ich nichts zum Lästern, noch nicht mal ihren Promillewert. Schließlich sind 1,5 Promille eine beachtenswerte Leistung, wie ich aus Selbstversuchen weiß.
Und mit ihrem Rücktritt hat sie sich die Glaubwürdigkeit bewahrt, die bei all den andern schon längst verlorengegangen ist.

Man schaue sich zum Vergleich nur den desolaten Zustand der katholischen Kirche an, bei der es um ganz andere Verbrechen geht.

Make love, not war

Posted in Gesellschaft, Religion with tags , on 16. Februar 2010 by arnarscho

Jetzt ist es raus: die 68er sind Schuld an den massiven Kindesmisshandlungen durch katholische Geistliche, wie der geistige Vordenker, Bischof Mixa – bekannt für seinen messerscharfen Verstand – jetzt festgestellt hat.
Dies sei eine Folge der sexuellen Revolution, an der die katholische Kirche anscheinend beteiligt gewesen sein muss.

Eine Tatsache, die mir neu ist. Hätte die katholische Kirche tatsächlich die sogenannte sexuelle Revolution wahrgenommen und das Zölibat abgeschafft, käme es jetzt nicht zu solchen Übergriffen.

Außerdem eine ziemlich fadenscheinige Ausrede für ein derartiges Vergehen. Setzen, Sex!

In Gottes Namen: sahne ab und tue Gutes

Posted in Gesellschaft, Religion, Wirtschaft with tags , on 11. Oktober 2009 by arnarscho

Die Anglikanische Kirche möchte wieder um’s Goldene Kalb tanzen und beschwert sich deshalb bei der EU wegen den geplanten strengeren Regeln für Hedgefonds.

Die Anglikanische Kirche und fünf weitere britische Wohltätigkeitsorganisationen beklagen sich nun in dem Brief, dass die neuen Regeln ihre Einkünfte schmälern würden – und damit auch ihre Möglichkeiten, Gutes zu tun. Die Unterzeichner verwalten ein Vermögen von insgesamt 19,5 Milliarden Pfund. Etliche Milliarden davon sind in renditestarken Hedgefonds angelegt. Jedes Jahr gäben sie 900 Millionen Pfund für das Gemeinwohl aus, schreiben sie.

Für Kirchenkenner kommt das Renditedenken der Bischöfe nicht wirklich überraschend – denn in Geldfragen legen die Kleriker seit Jahrtausenden eine Doppelmoral an den Tag. Die breitere Öffentlichkeit dürfte sich über die flammende Verteidigung der Hedgefonds dennoch wundern.

Der breiteren Öffentlichkeit kann die perfide Denkweise der Wohltäter schnell erklärt werden.

Die Kleriker wissen sehr wohl, wodurch die hohen Rendite der Hedgefonds zustande kommen, nämlich durch Outsourcing, Entlassungen, Knebelverträge und andere „Optimierungsmaßnahmen“.
Das treibt viele in die Arbeitslosigkeit, bzw. Armut und damit direkt in die Arme der Kirche, was wiederum deren Macht stärkt.

So hat Kirche schon immer funktioniert. Nur in den letzten Jahrzehnten nicht mehr so richtig, weil die Armut – in den westlichen Ländern zumindest – abgenommen hat.
Das wird sich jetzt aber dank klugen Investmets der Kirche wieder ändern.

Vor dem Hintergrund wirkt es ironisch, wenn der Erzbischof von Wales, Barry Morgan, sich darüber freut, dass die Rezession das Marktdenken und das „übersteigerte Eigeninteresse“ diskreditiert habe. Endlich werde in der Öffentlichkeit wieder über Moral geredet, sagte er kürzlich bei einem Kirchentreffen in Wales. Und Christen müssten dabei die Führung übernehmen.

Entwarnung für alle Katholiken

Posted in Gesellschaft, Religion with tags , , on 30. September 2009 by arnarscho

Nur 1,5%-5% der katholischen Priester sind in Kindesmisshandlungen verwickelt, versichert Erzbischof Silvano Tomasi, der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO in Genf.
Viel größer sei die Gefahr durch Familienmitglieder, Babysitter, Freunde und Nachbarn.

Deshalb sollten Kinder lieber in die Kirche gehen!
Und Ursula lieber auf ihre Kinder aufpasssen!