Archiv für Gesundheit

Gottes Hand, Heiliger Krieg und Teufels Werk

Posted in Gesellschaft, Politik with tags , , , , on 13. März 2011 by arnarscho

Merkel hat die Terrororganisation „Gottes Hand“ für die schweren Anschläge in Japan verantwortlich gemacht. Mit bisher geschätzten 11.000 Toten war dieser Anschlag 3/11 doppelt so tödlich wie jener 9/11, der bin Laden und seinem „Heiligen Krieg“ zugerechnet wird.

Dies sollte Anlass sein, eine neue sicherheitspolitsche Debatte zu eröffnen. Bekämpfen wir wirklich die richtigen Terroristen, die paar Taliban? Und lassen die fundamental-religiöse Organisation „Gottes Hand“, die ja für einige schwere Anschläge in den letzten Monaten verantwortlich war, einfach laufen?

Wir müssen umdenken und die üblichen Terrorbekämpfungsgesetze auch hier anwenden.
Sympathisanten dieser Organisation sollten nachrichtendienstlich überwacht werden und keine öffentlichen Ämter mehr übernehmen dürfen.
Der politische Arm von „Gottes Hand“, die Parteien, die sich mit dem Zusatz „christlich“ offen zu diesem Terror und der Vernichtung der Schöpfung bekennen, müssen verboten werden.

Auch Teufels Werk sollten wir dabei nicht vergessen: welcher Teufel stellt denn ein Atomkraftwerk in solch eine Gegend?
Welcher Teufel kommt denn überhaupt auf die Idee, solch gefährliche Technik einzusetzen und „Gottes Hand“ damit erst die benötigte Angriffsfläche zu bieten?
Bezeichnenderweise sind das die besten Amigos besagter christlichen Vereinigungen.

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Die bayrischen Minarette

Posted in Gesellschaft with tags on 6. Dezember 2009 by arnarscho

Was den Schweizern die Minarette, sind den Bayern die Zigaretten.
Radikal-fanatische Gesundheitsapostel und selbsternannte Weltverbesserer wollen auch die letzten Reservate der Raucher – Bierzelte, Eckkneipen und Hinterzimmer – zur Hölle schicken.
Zwar wurden diese Apostel noch nie in besagten Reservaten gesichtet und werden es auch in Zukunft nicht, aber anscheinend leiten sie genau daher ihre Legitimation ab, über die Raucher, deren Köpfe wohl zu benebelt sind, fremdzuentscheiden.
Schließlich wissen die besser, was gut für uns ist.

If you take LSD in your tea…

Posted in Gesellschaft, Gesundheit with tags on 31. Oktober 2009 by arnarscho

…dann ist das weniger gefährlich als Alkohol oder Tabak.

Die Einnahme von Ecstasy sei mit jährlich 30 Todesfällen nicht gefährlicher als Reiten, wobei jedes Jahr hundert Menschen ums Leben kämen.

Sagte Professor Nutt, der Drogenbeauftragte der britischen Regierung, der seitdem von dieser Aufgabe freigestellt ist:

„Es ist wichtig, dass die Botschaft der Regierung klar ist und Sie als Beauftragter tun nichts, damit sie die Öffentlichkeit versteht“, schrieb [Innenminister] Johnson an Nutt.

Wenn Wissenschaft nicht wahlkampftauglich ist, hat nicht etwa die Politik versagt, sondern die Wissenschaft, weshalb Nutt das Kabinett zurecht als irrationale Rückständige bezeichnete.

Der nächste Fond wird geplündert

Posted in Gesellschaft, Gesundheit, Wirtschaft with tags , on 7. Oktober 2009 by arnarscho

Da momentan bei Hedgefonds nicht so viel zu holen ist, wird jetzt der Gesundheitsfond geplündert, und zwar im großen Stil, wie SPON in einem längeren Artikel ausführlich berichtet.

Wie wir das ja schon kennen, haben die Politiker bei der Gesetzgebung nicht auf ihre eigenen Experten gehört, sondern auf die Lobbyisten (na, Sie wissen schon, wegen den Köfferchen) und eine Liste von 80 Krankheiten festgelegt, für die es Extrazuschüsse gibt.

Seit das Gesetz vor neun Monaten in Kraft trat, nimmt die Zahl der Siechen und Gebrechlichen auf rätselhafte Weise zu.
[…]
Herz-Kreislauf-Beschwerden verbreiten sich in einem Tempo, das man bislang nur von hochansteckenden Infekten kannte. Die Zahl chronischer Erkrankungen wie Asthma und Reflux ist auf gespenstische Weise nach oben geschnellt.
[…]
Mit einem durchschnittlichen Asthmatiker macht die Krankenkasse nach Abzug aller Kosten 192 Euro Überschuss im Jahr. Ein von Sodbrennen geplagter Reflux-Patient bringt 692 Euro Gewinn. Für Bluthochdruck sind immerhin 265 Euro drin.
[…]
Die Ärzte haben sich der Entwicklung bislang nicht in den Weg gestellt, im Gegenteil. Der bayerische Hausärzteverband, dem im Freistaat etwa 75 Prozent aller Hausärzte angehören, hat sich mit der AOK Bayern zusammengetan. Der Vertrag sieht vor, dass die AOK etwa doppelt so hohe Honorare zahlt wie früher üblich. Umgekehrt sollen die Ärzte der AOK helfen, den Gesundheitsfonds anzuzapfen.
[…]
Ärzte, die sich dem neuen System verweigern, werden bestraft. In Schleswig-Holstein hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) mit Schrecken festgestellt, dass ihr ein Millionenbetrag verlorengeht, wenn die Ärzte vor Ort nicht schleunigst beim Wettkampf um den Fonds mitmischen.

Aids beim Augenarzt:

Einigen Kassen war auf ihrer Abrechnung mit dem Gesundheitsfonds aufgefallen, dass sich eine überraschend große Zahl ihrer Versicherten mit dem Aids-Virus HIV infiziert hatte.
Noch ungewöhnlicher war das Alter der Betroffenen. Fast alle Neuinfizierten waren deutlich älter als 65 Jahre. Sogar einige Greise von über 80 Jahren hatten sich noch mit dem Immunschwächevirus angesteckt, darunter auch die Mutter eines Krankenkassenmanagers.

Wie sich dann herausstellte, war nur ein kleiner Softwarefehler schuld: wer an zwei aufeinenderfolgenden Quartalen beim Augenarzt war, hatte danach Aids und seine Krankenkasse 10.000€ pro Jahr Mehreinnahmen.

Ich brauch das nicht mehr wirklich zu kommentieren, außer vielleicht, dass die Milliardenlöcher im Gesundheitswesen anscheinend nicht nur mit der Finanzkrise zusammenhängen und – oh Gott – dass sich Ursula jetzt damit befasst.

Koma-Säufer würden CDU wählen

Posted in Gesellschaft, Politik with tags , on 20. August 2009 by arnarscho

Kein nüchterner Jugendlicher würde freiwillig CDU wählen, muss sich wohl die Junge Union Bochum gedacht haben, als sie zu einer Wahlparty der besonderen Art eingeladen hat:

10 Euro zahlen, für 25 Euro trinken. Oder 15 Euro zahlen und für 40 Euro trinken.

Und das in 90 Minuten!
Na hoffentlich wissen die Jugendlichen auch am nächsten Morgen noch, wen sie denn jetzt wählen sollten.

[Update]
War ja klar, dass das Dementi da nicht lange auf sich warten lässt, die JU ist ja schließlich nicht die APPD.
Es gibt auch Limo!

Und der kleingedruckte Vermerk **Gutscheine gültig bis 23:30 wurde angeblich nur falsch interpretiert:

tatsächlich habe man damit nur gemeint, dass die Gutscheine bis 23 Uhr 30 erworben werden müssten.

Also das mit dem Lügen müssen sie noch ein bisschen üben bei der JU. Bei denen waren auch schon zu unserer Zeit nicht die hellsten Köpfe.

Wieso sollte auf einem Gutschein, den ich mir gerade gekauft habe, draufstehen, bis wann ich den kaufen kann?
Und wenn man ihn sich genauer anschaut, hat man auch nicht den Eindruck, dass das so gemeint ist. Es handelt sich um eine gemietete Veranstaltung in einer kommerziellen Disco, nach der der normale Disco-Betrieb weitergeht.

Und selbst wenn das stimmen würde, wäre es ja noch schlimmer, weil es die Jugendlichen garadezu dazu verleitet, bis 23:29 den ersten Gutschein zu versaufen, um dann noch einen kaufen zu können.

JUngs, das wird richtig teuer!

Lecker: Kranke Affennieren gegen Schweinegrippe

Posted in Gesellschaft, Wissenschaft with tags , , on 20. August 2009 by arnarscho

An die Schweinegrippe hatte ich bisher noch nicht so viele Gedanken verschwendet, weil schon nach den ersten bekanntgewordenen Zahlen deutlich wurde, dass diese Grippe nicht gefährlicher ist als jede andere auch.
Dass hinter der weltweiten Hysterie vor allem massive Interessen der Pharmaindustrie stecken, die damit mal eben schnell – sozusagen als privates Konjunkturprogramm – ein paar Milliarden aus der Bevölkerung saugen will, kann sich auch jeder an zwei Fingern abzählen.

Und die Presse muss mitmachen, hängt sie doch am Werbetropf der Pharmaindustrie.
Sonst hätte sich schon längst herumgesprochen, wie Grippe-Impfstoffe hergestellt werden:

Daraus geht hervor, dass die Bestandteile des Impfstoffes aus den Nieren von afrikanischen Green Monkeys stammen, die zuvor mit Viren infiziert wurden. Dann werden die Affen getötet. Ihre erkrankten Organe dienen anschließend als Ingredienzen für Impfstoffe. »Dies geschieht in einer unmenschlichen Umgebung, in einer grausamen Fleischfabrik«, schreibt naturalnews weiter. In der Fachsprache heißt das jedoch lapidar: »Methode zur Herstellung eines Viren-Impfstoffes aus einer Nieren-Zell-Linie afrikanischer Green Monkeys« (US-Patent 5911998).

McDoof macht dumm

Posted in Gesellschaft, Wissenschaft with tags , on 16. August 2009 by arnarscho

Jetzt wissenschaftlich bewiesen.

Das wäre natürlich keine gute Werbung für McDonald’s und Co, wenn sich die Liebhaber der schnellen Kost mit der Aussicht konfrontiert sehen, nicht nur dick, sondern auch dumm zu werden.