Merdogan und Böhmerwahn, 2. Akt

Merke: Mohammed, Jesus oder den Papst darf man beleidigen, aber nicht den Sultan!

Wenn es überhaupt noch eines Beweises für die Prinzipienlosigkeit und Beliebigkeit Merkels bedurft hätte, wäre er jetzt erbracht.
Neulich noch Charlie, jetzt plötzlich Judas, Verräterin an den sog. „Werten“, die sie sonst wie eine Monstranz vor ihrem monströsen Körper herträgt.

Der Paragraph 103 StGB („Majestätsbeleidigung“), der noch aus Kaisers Zeiten stammt, soll jetzt zwar zügig abgeschafft werden (zwecks Vermeidung von zukünftigem Ärger), aber der Sultan darf noch mal.

Rein rechtsstaatlich hätte das allerdings nicht sein müssen, da der Sultan auch zusätzlich einen zivilrechtlichen Antrag gemäß §185 gestellt hat, der keine Genehmigung der Regierung erfordert.
Dann müsste er allerdings als Zivilist und nicht als Sultan auftreten.

Aber da ihm „Zivilist“ offensichtlich schwerfällt (er geht ja auch verbal nicht grad zimperlich mit seinen Gegnern um), sah sich Merkel genötigt, seinem Ersuchen stattzugeben.

Denn Merkel denkt als Physikerin die Probleme von ihrem Ende her, wie ich neulich zu meiner Überraschung irgendwo lesen musste.

Jetzt verstehe ich das erst: das Ende unserer derzeitigen Probleme ist die syrisch-türkische Grenze. Wenn dort keine Flüchtlinge mehr rüberkommen, haben wir auch keine Probleme mehr.

Und genau dafür sorgt jetzt Sultan Erdogan, indem er die Grenze militärisch gegen Flüchtlinge abriegelt, auch mit Waffengewalt. Die anfallenden Kosten dafür bekommt er ja großzügig erstattet.

Damit wäre dann auch Frau Petry widerlegt: ätsch, WIR brauchen nicht zu schießen; und der AfD viel Wind aus den Segeln genommen.

Für solch hehre Ziele versteht es sich doch aus nationalem Interesse von selbst, dass da schon mal ein Bauernopfer gebracht werden muss, und sei es nur, um die „Dame“ zu retten.

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