Archiv für Juli, 2014

Was macht eigentlich…

Posted in Gesellschaft, Politik with tags , , on 30. Juli 2014 by arnarscho

…die Auswertung des Stimmenrekorders der MH17?

Vor ca. einer Woche hieß es doch, der Stimmenrekorder sei soweit intakt, mit dem Auslesen der Daten käme man gut voran und noch VOR dem Wochenende könne mit ersten Ergebnissen gerechnet werden.
Seitdem ist das Gerät aus den Nachrichten jedoch komplett verschwunden. Keiner fragt mehr danach, selbst bei Google ist das letzte Suchergebnis sechs Tage alt.
Das sollte zu denken geben. Denn was es bei Google nicht gibt, existiert faktisch nicht mehr.

Was den Separatisten lauthals unterstellt wurde, nämlich den Stimmenrekorder verschwinden zu lassen, haben die Engländer jetzt bewerkstelligt, ohne, dass jemand danach schreit.

Bemerkenswert.
Was für mich nur einen Schluss zulässt: die „ersten Ergebnisse“ konnten nicht veröffentlicht werden, weil sie Zeugs enthielten, das nicht in den Kram passte, und sich das Zurechtbiegen einer passenden Interpretation als schwieriger erwies als erwartet.

Übelste Verschwörungstheoretiker könnten gar vermuten, dass sich das Fälschen der „Beweise“ als schwieriger erweist als erwartet, weil an zuvielen Stellen geschnitten werden muss, und zwar so fachgerecht, dass selbst russische Experten das nicht erkennen können.

Bin ich mal gespannt, ob und wann uns die „ersten Ergebnisse“ aus dem Stimmenrekorder bekanntgegeben werden und wie das Urteil lauten wird.
Ich tippe auf: „Putin ist schuld“.
Wetten dagegen werden gerne entgegengenommen.

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Abschussursache: Menschenverachtung und Dummheit? [Update]

Posted in Politik with tags , , on 24. Juli 2014 by arnarscho

Außer Absicht und Bedienfehler sollte man ja auch immer Dummheit in Betracht ziehen, wenn es darum geht, ein Ereignis wie den Abschuss der MH17 zu beurteilen, speziell, wenn Faschisten am Werk sind.

Hier berichtet The Other eine Variante, die ziemlich gut zu fast allen bisherigen (gesicherten) Erkenntnissen passen würde.

Demnach hat das ukrainische Militär mitbekommen, dass die Rebellen aus Donezk in Slavyansk einfallen wollten und haben zwei Kampfjets losgeschickt, um mal nach dem Rechten zu sehen.

Was dann kommt, ist so ungeheuerlich, dass sogar ich es beim ersten mal, als ich davon hörte, nicht glauben konnte: die ukrainischen Streitkräfte benutzen Linienmaschinen als Schutzschilde für ihre Jets.
Die Jets „eskortieren“ eine Linienmaschine bis in das „Zielgebiet“, fliegen dann kamikaze-artige Angriffe und verstecken sich wieder hinter der Zivilmaschine.
Dazu muss die Linienmaschine natürlich das Zielgebiet überfliegen, was man durch ein paar kleine Kurskorrekturen erreichen kann, wenn man sich die „passende“ Maschine aussucht. Waren ja genug vorhanden, alle voll mit Ausländern. Für Faschisten sind das ja keine wirklichen Menschen.

Diesmal war es die MH17, die als Schutzschild auserkoren war.

Das würde bereits einige Beobachtungen erklären:

  • Die Abweichung von der normalen Route.
    Die Vorbereitung solch eines Einsatzes benötigt ja ein paar Stunden, genug Zeit also, um eine passende Maschine auszusuchen und durch die Flugsicherung grob auf Kurs zu bringen.
    Die Kurskorrektur kurz vor dem Absturz, die sich aus den russischen Radardaten ergeben, diente dann noch der Feinjustierung über dem Zielgebiet.
  • Die Anweisung der Flugsicherung, tiefer zu fliegen.
    Die Kampfjets, um die es hier geht, die Su-25, sind für den Bodenkampf entwickelt und nicht für große Höhen. Flughöhen um die 10 km sind für diese Maschinen grenzwertig. Deshalb musste die MH17 so tief fliegen, wie es die Flugverbotszone gerade noch erlaubt hat.
  • Den spanischen Twitterer aus dem Tower.
    Auch der twitterte ja von zwei Jets, die die MH17 eskortierten.
  • Die russischen Radardaten.
    Sie registrierten einen Kampfjet im Steilflug nach oben. Das war dann wohl nach dem Einsatz.

Was die Piloten allerdings nicht wussten – und jetzt kommt die Dummheit ins Spiel – war, dass bei Slavyansk gleichzeitig ein Trainingslager des neo-faschistischen Battalion Azov stattfand.
Die hatten dort auch eine Buk-Batterie, dem Bericht nach BUK No.312.

Die Piloten hielten dieses Lager dummerweise für Rebellen oder Russen und flogen ihre üblichen Angriffe.
Die Faschos im Lager hielten die Flugzeuge ihrerseits natürlich für Russen und schossen zwei Buks ab: eine traf die MH17, die zweite einen der Jets.

Das erklärt weitere Beobachtungen des Tages:

  • Die russischen Radardaten.
    Demnach tauchte noch ein zweites Flugzeug in dem Gebiet auf, das aber nach ein paar Minuten wieder vom Radar verschwand.
  • Die Augenzeugenberichte.
    Sie berichteten von einem Kampfflugzeug, das die MH17 „angriff“ und dann selber abgeschossen wurde.
  • Jubel und Verwirrung bei den Rebellen.
    Die Rebellen in dem betreffenden Gebiet sahen ein Flugzeug abstürzen und hielten es für eine Militärmaschine. Wer diese Maschine abgeschossen hatte, wussten sie zwar nicht, aber da sie selber keine Flugzeuge besitzen, musste es sich natürlich um eine Feindmaschine handeln. Also machten sie sich auf, um die Piloten festzunehmen, die sich in solchen Fällen mit dem Schleudersitz retten.
    Erst am Unglücksort sahen sie dann, was los war.

Nur zwei Beobachtungen passen bei diesem Szenario nicht.
Einmal die Verlegung von Buk-Batterien in das Gebiet und die verstärkten Radartätigkeiten in den Tagen zuvor.
Dann die undisziplinierten und betrunkenen Soldaten, die die Buks abgeschossen haben sollen. Das passt in meinen Augen irgendwie nicht zu einem faschistischen Ausbildungslager.

[Update]
Muss mich grad korrigieren: scheint so, dass die besagte BUK312 eine derjenigen war, die kurz zuvor in das Kampfgebiet verlegt wurden.

Das könnte heißen, dass eine solche „Operation“ für die nähere Zukunft zwar generalstabsmäßig geplant war, aber von den besoffenen Faschos, die gerade den Geburtstag eines Kameraden feierten, durchkreuzt wurde, bloß weil sie von der eigenen Armee angegriffen wurden.
Dann wäre alles stimmig.

Neue Trendsportart: Schnelles Zurückrudern

Posted in Politik with tags , , on 23. Juli 2014 by arnarscho

War bis gestern Putin persönlich noch schuld am Abschuss der MH17, und dafür gäbe es unumstößliche Beweise (es hätte mich noch nicht mal gewundert, wenn die Amis behauptet hätten, sie besäßen Satellitenaufnahmen, auf denen zu sehen sei, wie er persönlich den Knopf drückt), so heißt es heute plötzlich aus Geheimdienstkreisen:

Wenn Sie uns fragen, wer die Rakete abgeschossen hat: Wir kennen keinen Namen, wir kennen keinen Dienstgrad, wir sind nicht einmal zu hundert Prozent sicher, welcher Nationalität der Schütze ist.

Das ist die abenteuerlichste Kehrtwende, die ich in diesen Kreisen bisher erlebt habe.
Sie behaupten also – wenn man obiges Zitat mal ins Deutsche übersetzt -, sie wüssten gar nichts.

Aber noch nicht mal das glaube ich ihnen mehr, denn die bösen Russen hatten ja auch bekannt gemacht, dass just in dem Moment, als die MH17 abstürzte, ein amerikanischer Spionagesatellit das Gebiet überflog.

Wie der amerikanische Journalist Robert Parry schrieb, der anscheinend beste Kontakte zu den Geheimdiensten hat, hätten sie sich die betreffende Buk-Batterie mal genauer angeschaut:

Doch die Batterie scheint unter der Kontrolle von Soldaten der ukrainischen Regierungs-Armee gewesen zu sein. Ihre Bekleidung sieht aus, als wären es ukrainische Uniformen.
[…]
Es gab auch die Vermutung, dass die betreffenden Soldaten undiszipliniert und möglicherweise betrunken waren. Die Satellitenbilder zeigten am Boden verstreute Bierflaschen auf dem Gebiet, sagte die Quelle.

Ich sehe schon die Schlagzeile vor mir: Betrunkener ukrainischer Soldat löst 3. Weltkrieg aus.

Nun sind aber Tatsachen etwas, an denen sich die Amis noch nie gestört haben, weil sie und ihre Geheimdienste ja über die Deutungshoheit verfügen. Wieso also jetzt plötzlich dieses Zurückrudern?

Im Moment habe ich dafür nur eine Erklärung: die Ukraine hat diese Operation OHNE Genehmigung und Wissen der Amis ausgeführt. Das wäre in der Tat ungeheuerlich.

Sind die Amis Schweine?

Posted in Gesellschaft, Politik with tags , , on 21. Juli 2014 by arnarscho

Keine Frage.
Aber jetzt geben sie es selber zu. Zumindest, wenn man sie beim Wort nimmt, was sie ja wohl auch erwarten.

Wir erinnern uns: zuerst hieß es, die Separatisten hätten eine Buk-Batterie aus ukrainischen Beständen erbeutet, sie selber posteten bei Facebook ja sogar ein Bild, das sie später – nach dem Absturz der MH17 – aber schnell wieder verschwinden ließen.
Dann behauptete der ukrainische Generalstaatsanwalt jedoch überraschend, sie hätten kein derartiges Gerät erbeutet, bzw. es wäre nicht funktionstüchtig.
Huch?
Statt dessen behauptete nun John Kerry, die Amis hätten Beweise, dass die Russen ein solches System in die Ukraine transportiert hätten, um mal eben schnell ein Linienflugzeug abzuschießen, und seien dann wieder nach Russland abgehauen.
Ach so, verstehe: Putin muss ja irgendwie ins Spiel gebracht werden. Bei der ersten Variante, die Rebellen hätten das Flugzeug aus Versehen abgeschossen, wäre Putin ja außen vor geblieben.

Jetzt arbeiten die Russen aber ziemlich professionell, was man daran erkennen kann, dass es den Amis bis heute nicht gelungen ist, russische Militäraktivitäten in der Ostukraine nachzuweisen, obwohl es die unzweifelhaft gibt.
Deshalb hätten sie zweifellos zu den Buk-Batterien auch geschultes Personal mitgeliefert, denn mit Handbuch lesen ist es bei diesem System nicht getan.
Geschultes Personal hätte die Linienmaschine aber als solche identifiziert und nicht abgeschossen.

Wenn jetzt aber die Amis tatsächlich behaupten, sie hätten Beweise, dass Russland Buk-Batterien an die Separatisten geliefert hätte, wieso haben sie dann nicht die internationale Flugsicherung informiert und den Luftraum über dem Gebiet sperren lassen?
Oder haben sie auf genau solch einen Fall gewartet?

Das sind Fragen, die man sich stellen müsste, wenn man den Amis auch nur ein Wort Glauben schenkte.

Putin der Satan

Posted in Gesellschaft, Politik with tags , , on 19. Juli 2014 by arnarscho

Bis jetzt ist ja meines Wissens immer noch nicht geklärt, ob es sich beim Absturz der MH17 tatsächlich um einen Abschuss handelte.
Die weit verstreuten Teile lassen zwar darauf schließen, aber andererseits gab es mit der Boeing 777 in der letzten Zeit ja schon öfter technische Probleme. Eine der gleichen Airline ist sogar bis heute komplett verschollen. Und der Malaysia Airline ging’s finanziell nicht sonderlich gut, hört man.

Doch unser brauner Schokoladenpräsident Poro wusste schon eine Viertelstunde später, dass die Maschine abgeschossen wurde und wer verantwortlich für den Abschuss war.
Der Satan persönlich war zur gleichen Zeit übrigens selber im Flugzeug unterwegs, allerdings ein paar hundert Kilometer weiter nördlich, weil die russische Flotte die Ukraine seit geraumer Zeit nämlich nicht mehr überfliegt. Warum, weiß der Teufel.

Da Poro lügt, wenn er nur den Mund aufmacht, muss seine Interpretation also falsch sein.
Dass Poro lügt, wenn er den Mund aufmacht, davon kann sich jeder selbst überzeugen, wenn er seine vielen Versprechen um einen runden Tisch seit seiner Wahl mit seinen Taten (und Toten) seither vergleicht.

Ein paar Merkwürdigkeiten bei MH17 gab es jedoch schon, und die stehen sogar in den Massenmedien (was ja für Glaubwürdigkeit spricht, falls das jemand vergessen haben sollte):

  • Der Flug wich an diesem Tag von seiner üblichen Route ab und flog über das umkämpfte Gebiet, statt wie bisher, daran vorbei.
  • Es gab eine Flugverbotszone bis 32000 Fuß, aber die MH17 flog mit 33000 Fuß deutliche drei Fußballfelder darüber.
  • Die ukrainische Flugaufsicht hat angewiesen, etwas tiefer zu fliegen, also näher an die Flugverbotszone. Gründe dafür habe ich bisher noch nicht gelesen.

Dann wäre noch festzustellen, dass sich die öffentliche Diskussion nur um Boden-Luft-Raketen dreht, und zwar um russische. Egal, wer sie nun abgeschossen hat, muss deshalb Putin zwangsläufig der Schuldige sein.
Interessant auch, dass ein möglicher Angriff durch Kampfjets gar nicht erst in Betracht gezogen wird.

RIA Novosti berichtet hingegen, dass Augenzeugen gesehen hätten, wie ein ukrainischer Jet die Boeing angegriffen hätte. Tatsächlich wurde auch ungefähr zur gleichen Zeit in der gleichen Gegend ein Kampfjet von den Rebellen abgeschossen.

Ein spanischer Fluglotse twitterte aus dem Tower von Borispol, die MH17 sei bis kurz vor dem Verschwinden von zwei ukrainischen Jets eskortiert worden. Der Lotse ist mittlerweile entlassen und sein Twitter-Account gelöscht.

Der amerikanische Geheimdienst will den Abschuss einer Boden-Luft-Rakete beobachtet haben, sie könnten allerdings noch nicht sagen, von wo aus sie genau abgefeuert wurde und sie bräuchten noch ein paar Tage, um die Beweise zu fälschen. Dafür, dass die Ukraine das z.Z. am besten überwachte Gebiet sein dürfte, ist das ziemlich mager.

Dagegen berichtet das russische Verteidigungsministerium, dass sie den
Betrieb der Radarstation Kupol registriert hätten, an der einige Buk-Batterien in der Gegend angeschlossen wären.

Hinter-der-Fichte hat hier noch mehr interessantes Material zusammengetragen.

Sollte es sich wirklich um einen Abschuss gehandelt haben, ergeben sich für mich folgende drei Möglichkeiten:

  • Die Rebellen sind tatsächlich im Besitz von Buk-Batterien und haben das Flugzeug aus Versehen abgeschossen, sei es durch einen Bedienfehler, sei es, weil sie die Maschine für einen Militärtransporter hielten.
  • Das ukrainische Militär hat den Abschuss durch einen Bedienfehler verursacht, beispielsweise bei einem Test der Anlage. Sowas ist ihnen ja schon mal vor ein paar Jahren passiert.
  • Die Linienmaschine wurde absichtlich durch Jets oder Buks über dem Gebiet abgeschossen, um die Tat den Rebellen und damit Putin zuzuschieben.

Falls wir die Wahrheit nie erfahren werden, trifft letzteres zu.

Deutsche Pünktlichkeit

Posted in Gesellschaft, Sonstiges with tags on 14. Juli 2014 by arnarscho

Zu der WM muss ich jetzt auch noch was beitragen:
Wie sich gezeigt hat, holen sich die Deutschen durchschnittlich alle 20 Jahre den WM-Titel. Seit 1954 zuverlässig wie ein Uhrwerk. Nur 1990 haben sie etwas vorgegriffen; wegen der Euphorie um die Wiedervereinigung musste das damals sein, wissen schon.

Der nächste Titel steht uns demnach 2034 zu.
Könnten sich die Fußballfans bis dahin dann bitte beruhigen?

Jetzt reicht’s auch einmal

Posted in Gesellschaft, Politik with tags , , on 6. Juli 2014 by arnarscho

Ich kann’s nicht mehr glauben.

Da sendet also ein (mittlerweile ehemaliger) technischer Mitarbeiter des BND von seinem Privat-Computer per Google-Mail ein „Bewerbungsschreiben“ an die russische Botschaft in München und hängt als Referenz auch gleich drei als „geheim“ eingestufte Dokumente im PDF-Format an.
Alles unverschlüsselt. Als technischer Mitarbeiter, der sich in solchen Fragen eigentlich auskennen sollte???

Nun gut, wir lassen mal durchgehen, dass er etwas „naiv“ war, wie seine Kollegen behaupten.
Bleiben trotzdem ein paar Fragen:

  1. Der Verfassungsschutz (nicht der NSA!) hat diese eMail abgefangen.
    Interessant.
    Würde mich mal interessieren, ob die auch den gesamten Internetverkehr abhören, oder nur bestimmte, verdächtige Domains wie z.B. „russische-botschaft.de“?
  2. Angeblich wurde die betreffende eMail nicht an die russische Botschaft weitergeleitet.
    Interessant.
    Der Verfassungsschutz hört also nicht nur fleißig mit, sondern betreibt auch ein operatives Zentrum, in dem eMails freigeschaltet werden müssen, bevor sie zum Empfänger weitergeleitet werden.
  3. Der Verfassungsschutz wendet sich an die amerikanischen Geheimdienste, um die Identität des GMail-Benutzers abzufragen.
    Interessant.
    Der Musikindustrie genügt die IP-Adresse, um einen „Terroristen“ ausfindig zu machen, aber der Verfassungsschutz kann das nicht?
    Oder war diese „Anfrage“ eher ein verdeckter Warnhinweis eines anderen Maulwurfs, dass eine Enttarnung kurz bevorsteht?
    Denn:
  4. Das GMail-Konto wurde kurz darauf gelöscht.
    Interessant.
    Weil sowohl der naive Mitarbeiter, als auch die amerikanischen Geheimdienste wissen, dass damit gar nichts gelöscht wird, sondern nur ein Eintrag („Deleted“) in einer Datenbank erfolgt. Zumal der NSA sowieso auch noch eine Sicherheitskopie von allem hat.
    Interessanter finde ich hingegen die Frage, woher der Verfassungsschutz weiß, dass das Konto gelöscht wurde. Eine Rundmail von Google gibt es dazu ja nicht.
    Müssen sie also wohl versucht haben, Kontakt mit ihm aufzunehmen, nachdem der erste Versuch gescheitert war, vielleicht auch, weil der eine Maulwurf von einem weiteren Maulwurf gewarnt wurde?
  5. Dann haben sie ihn ja trotzdem noch geschnappt.
    Interessant.
    Wahrscheinlich haben sie bei der Musikindustrie nachgefragt, wie man aus der IP-Adresse deren Inhaber ermitteln kann.
    Der hatte zwar seinen GMail-Account gelöscht, dummerweise jedoch nicht seine Festplatte, auf der die Ermittler dann erwartungsgemäß professionelle Geheimdienstsoftware fanden, getarnt als Wetter-App mit dem geheimen Zugangscode „New York“, nebst einer „Notrufnummer“ beim CIA.

Und das soll ich jetzt alles so schlucken!?
Das ist ja dümmer als James Bond erlaubt!

Ich kann daraus nämlich nur folgern, dass wir entweder total inkompetente Geheimdienste haben, was ja noch erfreulich wäre, oder aber, dass wir gerade (mal wieder) ziemlich verarscht werden.

Oder beides.