Chinas Produktpiraten legen US-Armee lahm

Das kommt davon, wenn man größenwahnsinnig ist und man eine größere Armee unterhalten will, als man sich leisten kann. Wenn man Weltmacht spielen will, de facto aber schon pleite ist. Und man deshalb auf Privatisierung setzt, weil es angeblich billiger ist.
Das kann teuer werden, wie sich jetzt herausstellt: das US-Militär ist massenhaft mit gefälschter Elektronik aus China ausgestattet.
Das gefährliche daran ist, dass diese Bauteile nicht unbedingt die Anforderungen erfüllen, die an sie gestellt werden. Das merkt man dann aber erst im harten Einsatz.

Ein bisschen erinnert das an den Kalten Krieg damals, als Amerika solange aufgerüstet hat, bis Russland nicht mehr mithalten konnte und pleite ging.
Diesmal ist es halt so, dass China Amerika ausrüstet, bis es keinen Krieg mehr führen kann.

Die Chinesen lachen sich natürlich ins Fäustchen und werden sich einen Teufel darum scheren, an diesen Zuständen etwas zu ändern, sie haben schließlich genug Dollars, um sich Original-Bauteile leisten zu können.

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Eine Antwort to “Chinas Produktpiraten legen US-Armee lahm”

  1. Ist das nicht tröstlich? Diese spezielle Spezie des Homo oeconomicus, die eben noch aus wirtschaftlichen Gründen Krieg führte und die Sozialausgaben kürzte, bzw. einstampfte, spart nun aus wirtschaftlichen Gründen am Kriegsgerät und stellt sich damit selbst ein Bein.

    Jedes Imperium erstickt früher oder später an sich selbst und den Verpflichtungen, die es durch sein Handeln außerhalb der eigenen Grenzen eingeht. Das kostet nämlich scheiß viel Geld.

    Aber hey, nehm`wer einfach n Kredit auf. Is doch grad schön billig… ;o)

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