Droht Gutti jetzt Hartz IV?

Jetzt hat er keinen Doktor mehr, sondern nur noch das erste Staatsexamen, so ne Art Diplom, mit dem man aber nichts anfangen kann, weil man für juristische Berufe auch das zweite Staatsexamen benötigt, wie ich in den letzten Tagen gelernt habe.
Dazu fehlt ihm aber der Grips, wie ja ebenfalls in den letzten Tagen bekannt wurde.

Auf gutt Deutsch ist Gutti also Schulabbrecher. Beruf gelernt hat er auch nicht, da wird er jetzt erst mal ein paar Qualifikationsmaßnahmen mitmachen müssen. Grundlegende Computerkenntnisse besitzt er ja immerhin schon.
Außerdem drohen ihm Integrationsmaßnahmen zur Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Jeden Morgen aufstehen und seinen Unterhalt durch ehrliche Arbeit verdienen, das ist hart.

Da kann man schon verstehen, dass er sich bis zuletzt an seinen Ministerstuhl geklammert hat.

[Update]
Wie soeben bekannt wurde, empfahl ihm sein Fallbearbeiter der ARGE nach Prüfung der Aktenlage, einen Copy-Shop zu eröffnen. Allerdings müsse er mehr Arbeitseinsatz zeigen. Sieben Jahre für 300 Seiten, das geht ja wohl gar nicht!

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6 Antworten to “Droht Gutti jetzt Hartz IV?”

  1. Ach, der geht wieder zurück in das riesige Familienunternehmen, um nicht zu sagen in den Familienkonzern.

    Die drei Mitarbeiter und seine nebenbei in der Firma beschäftigte Ehefrau freuen sich schon, dass der CEO des fränkischen Waldes wieder zurück kommt.

  2. […] Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu. […]

  3. NahDran Says:

    Also das „Heisch um Mitleid“-Laienspiel im Bundestag – samt der besonderen Rotzigkeit der Herren von der Schwarzfraktion – war allerfeinstes Kino! Da wurden nochmal herzhaft die Tatsachen verdreht und aus Tätern Opfer gemacht.

    Als eifriger Radiohörer im süddeutschen Raum habe ich mich dann köstlichst damit amüsiert, mir die Kommentare und Beiträge von SWR, BR und den diversen Antennen zu geben. Herrlich!

    Wie sie immer „ausgewogen“ zwei echte Gutti-Fans mit einem „quasi“ und einem „kontra“ aufwiegen. Eine echte journalistische „Leistung“!

    Ansonsten mache ich mir um Gutti keine Sorge. Der hält sich ja immer noch für ausgefuchst und clever.

    Wie wohl auch bei seiner Dissertation, wo seine Familie 750.000 Euro an die Hochschule spenden lässt und man dann aber zu knauserig ist, um einen anständigen Ghostwriter anzuheuern. Eindeutig aus Arroganz am falschen Ende gespart!

  4. franki Says:

    Achtung, der kommt wieder. so einfach wird man einen nicht los mit jeder menge selbstüberschätzung und schwachsinn im hirn. also leute, seid auf der hut und legt die waffen noch nicht nieder.

  5. @NahDran
    Der Geiz rührt daher, dass man die 750.000€ Spende steuerlich abschreiben kann, das Gehalt für den Ghostwriter aber nicht.

  6. NahDran Says:

    Gebe Dir Recht, Arno!

    Und vor lauter Arroganz dank seiner Connections ist man wohl auch nicht davon ausgegangen, dass sich mal einer die Dissertation anschaut, nachdem sie schon von „Übervater“, Verzeihung, Doktorvater Häberle abgesegnet wurde.

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