Hartz IV = V + III

Politische Rechnerei ist immer auch höhere Mathematik. Als normal Sterblicher versteht man das nicht unbedingt. Deshalb hatte das Bundesverfassungsgericht ja auch eine transparente und nachvollziehbare Berechnung des Hartz-Regelsatzes gefordert.

Das ist jetzt nach wochenlangen Milchmädchenrechnungen angeblich gelungen.
Wie diese transparente Formel aussieht, die – auf derselben Zahlenbasis basierend – dieses Jahr auf 364 Euro, nächstes Jahr aber auf 367 Euro kommt, würde mich allerdings interessieren.

Wenn es nicht so geschmacklos wäre, würde ich glatt behaupten, das sei Blondinenmathematik. Doch das darf jetzt wahrscheinlich wieder das BVerfG entscheiden, haben ja sonst nichts zu tun.

[Nachtrag]
Ich lese da gerade in der Zeit, wieso nächstes Jahr eine andere Berechnung gilt:

Grund ist eine (verspätete) Anpassung des Satzes an die Inflation im Jahr 2010.

Äähh…, müsste der dann nicht schon diesjahr ausgezahlt werden, oder können Hartz-IV-ler solange anschreiben lassen? Und hatten wir 2010 tatsächlich weniger als 1% Inflation?

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3 Antworten to “Hartz IV = V + III”

  1. Hauptsache es gibt keine Blondinen beim BVerfG. ;o)

  2. Die Jutta Limbach ist ja nicht mehr dort. Aber die ist mir auch nicht als Blondine in Erinnerung.

  3. […] den Originalbeitrag weiterlesen: Hartz IV = V + III « Arnos Schwatzer Block Tags:berechnung, hatte-das, versteht-man, auch-eine, rechnerei, bundesverfassungsgeri, ist-immer, […]

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