Seine letzten Freunde

Wer solche Freunde hat, wie die Truppen, die seit gestern die Demonstranten in Kairo terrorisieren, muss sich über Feinde wirklich nicht wundern.
Selbst wenn die Regierung nicht direkt dahintersteckt, sondern nur ihre Nutznießer Anhänger, ändert das an den Tatsachen nichts. Nur mal zum (unverbindlichen) Vergleich: der letzte deutsche Politiker, der solche „Anhänger“ hatte, hieß Adolf.

Und das ist der gute Freund von Obama, Merkel und Netanjahu. Der für Ruhe sorgt.

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3 Antworten to “Seine letzten Freunde”

  1. Mir tut Obama leid, er hats verdammt schwer, muss zuhause den Saustall aufraeumen & soll im Ausland – vor den Herrschern in Aegypten – nicht das Gesicht verlieren.
    Was soll er tun? Er ist nicht der allein Schuldige, dass solche Diktatoren wie Mubarak an der Macht sind oder waren, den USA wars immer sch…..egal, wer in solchen Ländern das Sagen hat, Hauptsache war & ist: keine Kommies.
    & Deutschland & Europa machten & machen alles mit, was die USA vormachen. Es gaebe noch genuegend Saustaelle auszumisten.

  2. Es geht schlicht und ergreifend um Macht und um Einfluss. Ein paar Ägypter, Amerikaner, Europäer, und sicher auch der eine oder andere Asiate, haben in den letzten 30 Jahren Milliarden in und an Ägypten“verdient“. Man denke nur mal an die Waffenverkäufe an das Land. Heckler & Koch haben ganz sicher ihren Reibach gemacht.

    Und wem, das frage ich mich schon länger, gehört eigentlich der Suezkanal?

    Es geht um knallharte Interessen und Mubarak war bisher der Interessenvertreter ohne Skrupel, ganz so wie man sich die Rahmenbedingungen wünscht als Mineralölkonzern oder Waffenproduzent. Und wie es aussieht, werden Heckler & Koch werden nochmal ihren Reibach machen und der Suezkanal wird nie den Ägyptern gehören.

    Bei Obama bin ich mir nicht so ganz sicher, dass ihm die Optionen fehlen. Yes we can? Na dann mach doch! Stellte er sich eindeutig hinter das ägyptische Volk und deren Mut zur Demokratie, dann nähme er Mubarak die Macht und brächte all die anderen Interessenprofiteure, wie z. B. Merkel, in Zugzwang.

    Aber Obama will und muss, wie die Anderen, Geschäfte machen. Was die ach so fähigen Damen und Herren in großen Politik leider noch immer nicht geschnallt haben ist, dass im Geschäftsleben der Zukunft die Glaubwürdigkeit der Geschäftspartner einen großen Teil des geschäftlichen Erfolgs ausmachen wird.

    Mit ein bisschen Glück schwimmt sich die arabische Welt jetzt endlich frei. Dann würde es auch bei uns Veränderungen geben, von denen wir heute nur träumen können. Bleibt Fortuna aber weg von den geschlagenen Völkern, werden wir noch so manche Dystopie als lebenswerte Welt empfinden.

  3. Das was da gerade passiert schlägt den europäern und den usa zimmlich auf den magen. jetzt herrscht die angst davor nicht mehr genug druck auf die nordarfikanischen länder ausüben zu können. muss man sich nicht wundern wenn jahrelang mit verbrechern geschäfte gemacht worden sind und nun könnte das zusammen brechen. der umbruch wird kommen und alle regierungen sollten das akzeptieren was da so entsteht. die brauchen uns nicht als großer lehrer oder besserwisser. demokratie ist nicht das was wir in der brd haben und sozial müßte mal wieder den politikern beigebracht werden. als, lasst die machen denn so ein scheiß wie hier brauchen die schon mal garnicht.

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