Viel Feind, viel Ehr
Nachdem sie erfolgreich Facebook besiegt, Google in die Knie gezwungen und die Futtermittelindustrie das Fürchten gelehrt hat, steht ihr jetzt der Sinn nach Höherem.
Berauscht von der Medienaufmerksamkeit der letzten Wochen will die Ilse nun gar die weltweiten Agrarrohstoff-Spekulationen in die Schranken weisen.
Die Zocker an den Terminbörsen zittern schon.
Auf in den Kampf, die Schwiegermutter naht!
21. Januar 2011 um 18:37
theater, und das fürs volk fast umsonst. und der guttenberg ist der kasperle.
21. Januar 2011 um 18:39
Ich kann mir richtig vorstellen, wie Frau Eigner mit ihren Spindoktoren zusammen saß und überlegte, was sie jetzt tun müsste, damit sie endlich wieder „gut aussieht“.
Das Problem ist nur, dass die Leute, die sich wirklich und ehrlich Gedanken über den weltweiten Hunger und die Spekulanten machen, sicher nicht auf Frau Ministerins Marketing reinfallen werden. Nur die Unwissenden und Gläubigen kann sie damit fangen. Leider gibt es von denen viel zu viele.
Andererseits entlarvt sich doch mit diesen Äußerungen. Sie will die Welt aufräumen und findet vor lauter Müll im eigenen Zimmer weder Tür noch Fenster.
Ist das nicht traurig? Was sagt das über ihre Person? Und über die politische Kultur im Land?
Sind wir schon so verfallen?
Ich geh mich dann mal depriemieren…
24. Januar 2011 um 16:15
Kein Grund zur Panik, genau die gleichen Starallüren hatte Ilse schon letztes Jahr im September:
http://blog.rekursivparadoxon.eu/?p=2959
Der Winter ist bald vorbei und dann steuert unsere Spekulantenregierung wieder seelenruhig ins nächste Sommerloch… Gäähn
24. Januar 2011 um 21:28
Aber voher ist noch Wahlkampf. Und wenn Merkel Wahlkampf macht, stürzt in letzter Zeit immer der Euro ab. Könnte also noch ein hektischer Frühling werden.
6. Februar 2011 um 19:12
[…] Ilse Aigner wollte das verhindern, genauso wie sie die Spekulationen auf dem Weizenmarkt und dem Futtermittelmarkt verhindern wollte. Aber wahrscheinlich sind die finanziellen Zuwendungen zu lukrativ, oder aber das […]