Kraft- und Machtgeschichten

In der Sendung mit der Laus erfahrt ihr heute, wie Politik gemacht wird.

* Freigegeben ab 6 Jahre *

Also, ganz einfach: Politik wird in Deutschland von Parteien gemacht. Davon gibt es gleich mehrere und damit man sie besser voneinander unterscheiden kann, tragen sie unterschiedliche Namen.
Politiker aus diesen Parteien treffen sich immer auf ihrem Bolzplatz, den nennen sie Parlament.
Dort spielen sie so ’ne Art Cowboy-und-Indiander: die einen sind an der Regierung und dürfen bestimmen, die andern sind in der Opposition und deshalb dagegen.

Richtig lustig wird es aber, wenn die Opposition in der Mehrheit ist und damit einen Vertrag, nennen wir ihn mal JMStV, verhindert, den sie selber, als sie noch an der Regierung war, angeleiert hat.
Versteht ihr doch sicher, oder? So ein Vertrag ist nämlich wie ein Spielzeug und der besagte JMStV war ja wohl das Spielzeug der Opposition, deshalb durfte sie es der Regierung auch wieder abnehmen.
Die fand das aber gemein und wollte dann auch nicht mehr mitspielen.

Und so haben euch diese heldenhaften Politiker vor ihren eigenen Verträgen bewahrt und ihr dürft weiterhin diesen Blog lesen.

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6 Antworten to “Kraft- und Machtgeschichten”

  1. Bist Du dir sicher, dass dieser Artikel wirklich schon Kindern ab 6 Jahren zugemutet werden kann?

    Zu viel Realität. Und Subversion.

    ;o)

  2. Aber unsere Kinder müssen doch lernen, wie Demokratie funktioniert.

  3. lieber arno, in diesem lande kinder demokratie zu erklären ist sicherlich schwer da diese es ja nur vom hören sagen kennen. bin mal gespannt wann die herranwachsenden feststellen, dass hier in der brd die demokratie erheblich abgespeckt vor kommt. und wenn die dann noch merken das die lobby eigentlich alles lenk wird die enttäuschung grenzenlos sein. und als nächstes erkläre bitte, warum so ein idiot wie westerwelle was zu sagen hat aber einen iq hat eines einzeller. muß das so sein oder ist das so gewollt. weiter so, damit die kleinen nur noch mit der bildzeitung feuer legen.

  4. @ Arno

    Ich fürchte dafür es ist zu spät. Ohne arrogant sein zu wollen, aber ich habe bei ganz vielen Leuten das Gefühl, als wären sie gehirngewaschen. Ich habe mal auf Arbeit versucht zu ergründen, was meine Kollegen über Wikileaks denken. Die haben sowas von nicht begriffen um was es dabei geht, dass die wirklich glauben, die Amis handelten Rechtens und Assange wäre ein Verbrecher.

    Oder vorhin auf dem ZDF: „Hallo Deutschland“. Achim Winter interviewte in FFM den ganz normalen Bürger auf der Straße und fragte nach dem Thema der Woche. Das war – Werbung muss sein – unser fast Bundeskönig K. T. von und zu Gutti. Und was soll ich sagen? DIE FINDEN DEN GUT! Die finden auch seinen Einsatz in Afghanistan gut und das er seine fehlgepresste Barbiepuppe Stefanie und den Superstar der Journaille (nicht des Journalismus!) Johannes B(rechmittel). Kerner mitgenommen hat. Da fällt mir einfach nichts mehr ein…!? Da hoffe ich nur noch, dass der Winter das als Satire zeigt und nicht als Propaganda.

    Danke für´s ausk….

    @ franki

    Ich muss entschieden widersprechen, dass Westerwelle den IQ eines Einzellers hat.

    Das würde dem Einzeller einfach nicht gerecht.

    ;o)

  5. auch ja, und ich glaube, ich bin ein wutbürger

  6. Dann muss ich doch mal den Mutbürger machen.

    Olaf, das Gefühl, das du beschreibst, kenne ich auch und ich befürchte sogar, dass es mehr ist als nur ein Gefühl, sondern die nackte Wahrheit. Ich habe dennoch die Resthoffnung, dass immer mehr Menschen erkennen, wie kaputt unser System ist.

    Meine Hoffnung besteht sozusagen darin, dass der Kapitalismus schneller bankrott geht, als der Faschismus errichtet werden kann.

    Schöne Welt, in der man solche Aussichten als Hoffnung bezeichnet.

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