Demokratie privatisieren

Nachdem weite Teile der öffentlichen Aufgaben bereits erfolgreich privatisiert sind und Bund, Länder und Kommunen – wie vorhergesagt – seitdem in Geld schwimmen ohne Ende, liegt es natürlich nahe, auch die Demokratie selber zu privatisieren.

Verschiedene CxU-Politiker haben sich dazu bereits Gedanken gemacht: Demonstranten sollen in Zukunft die durch sie verursachten Kosten selber tragen.
Wer also in Zukunft demonstrieren will, muss sich zuerst eine seinen Bedürfnissen entsprechende Eintrittskarte kaufen:

  • Stehplatz … 10€
    Das Basispaket beinhaltet Schimpfen, Kastanienwerfen und (Soft-) Wasserwerfereinsatz.
  • Sperrsitz … 20€
    Dieses Erweiterungspaket berechtigt Sie zur Sitzblockade mit einfachem Wegtragen.
  • Logenplatz … 50€
    Das Profi-Set für den wohlstandsverwahrlosten Berufsdemonstranten. Da bleibt kein Auge trocken.
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4 Antworten to “Demokratie privatisieren”

  1. gibt es auch schon preise für feuerlegen, politiker erschießen und molis werfen, würde dann ne dauerkarte erwerben. die haben se doch nicht alle. noch schönen gruß in treppenhaus, tapette kann man auch takern.

  2. Da hat Dich die Realität längst überholt. Fürs Wegtragen wird eine „Wegtragegebühr“ von 40 Euro PRO COP fällig. Wurde hier zwar nur selten verlangt, ist aber anscheinend durch irgendeine Verordnung geregelt.

  3. Ähem, ich seh schon, meine Demokratie ist die reinste Discount-Demokratie. Gibts dann bei Aldi.

  4. […] Demokratie privatisieren […]

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