Mehr Griechenland, bitte

Cyberwar war gestern, jetzt herrscht Währungskrieg.

Die USA drucken Geld ohne Ende, was den Dollar drückt, was wiederum China freut, weil damit auch der Yuan fällt und im Gegenzug durch eine wohldosierte „Kräuterkur“ aufgewertet werden kann, ohne große negativen Folgen für die Exportwirtschaft befürchten zu müssen.
Japan verucht verzweifelt, den Yen abzuwerten, was aber irgendwie nicht gelingt und auch die Schwellenländer intervenieren im großen Stil, um ihre Währungen zu drücken, weil plötzlich alle exportieren wollen.

Hey, das geht nicht, das ist unser Geschäftsmodell!

Doch der Euro steigt seltsamerweise, obwohl die halbe Eurozone kurz vorm Kollaps steht. Wo bleiben denn die Währungsspekulanten, jetzt, wo man sie mal gebrauchen könnte?
Weil eine zu feste Notierung unserer Exportwirtschaft schadet, brauchen wir daher dringend noch mal ein Griechenland, um den Investoren in aller Deutlichkeit klarzumachen, dass auch der Euro kein sicherer Hafen ist.

Vermögensverwalter Marc Faber sieht allerdings die USA diesen Krieg gewinnen:

Der Dollar wird auf Null fallen. Man erkennt schon einen internationalen Abwertungs-Wettlauf der Währungen, weil jeder seine Wirtschaft ankurbeln will. Sieger ist, wer am schnellsten bei Null ist. Die Amerikaner haben gute Chancen zu gewinnen.

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3 Antworten to “Mehr Griechenland, bitte”

  1. wenn der dollar auf null ist schlagen wir zu und kaufen amerika. oder besser nur die usa und lagern da unseren endmüll.

  2. Gute Idee, aber geht leider nicht. Die USA sind schon Endmüll.

  3. stimmt, die strahlen immer so.

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