20 Jahre feindliche Übernahme

Das war ja keine Wiedervereinigung, sondern da wurden die Ossis über den Runden Tisch gezogen. Mit viel Geld, das die Wessies bezahlten und den Ossies jetzt in Form von blühenden Landschaften zugute kommt.
In der Wirtschaft nennt man solch einen Vorgang feindliche Übernahme.

Ostspione kamen damals vor Gericht, Westspione nicht, obwohl beide für das vereinte Deutschland spioniert hatten.
Ostspione hätten nämlich erkennen müssen, dass sie für einen Unrechtsstaat arbeiten, während unsere für einen Rechsstaat gearbeitet haben. Das war der feine Unterschied, ätsch!
Schwierige Fälle waren dagegen die Doppelspione.

Den Unrechtsstaat gibt es übrigens immer nur im Ausland. Mir ist jedenfalls kein Staat bekannt, der sich selber als solchen bezeichnet. Und wenn ich die Merkel heute fragte, ob sie in einem Unrechtsstaat lebt, würde sie garantiert mit Nein antworten.
Hätte ich ihr vor 25 Jahren die gleiche Frage gestellt, hätte ich die gleiche Antwort erhalten (sonst hätte sie nämlich nie einen Job als Physikerin bekommen).

Da wurde dem Ostbürger also ganz schön viel Zivilcourage abverlangt. Seit der Wiedervereinigung kann er sich allerdings zurücklehnen, jetzt lebt er ja im Rechtsstaat, der keine Zivilcourage mehr benötigt.

Es könnte aber auch sein, dass der Westen heimlich vom Sozialismus übernommen wurde, diesen Gedanken hatte ich früher schon mal. Dann wären wir jetzt ein Unrechtsstaat, ohne es zu merken.
Dieser Meinung ist auch Thomas Mehner, ein Ex-DDRler, der es ja wissen muss, in einem provokanten Artikel. (Ich möchte darauf hinweisen, dass verlinkte Artikel nicht unbedingt meine Meinung widergeben.)

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2 Antworten to “20 Jahre feindliche Übernahme”

  1. lieber arno, habe gestern noch mal den film der raf in 3 sat gesehen. es spiegelt sich so schön mit den derzeit ablaufenden problemen. unsere regierung agiert zur zeit genauso wie damals. nun wartet man auf die sogenannten terrorzellen und wenn keine kommen schaft man einfach welche. damals wurde über datenabgleiche die zellen aufgestöbert und die bevölkerung schaute aus dem fenster und überwachte sorgsam den hof. das ist doch das was die anstreben. überwachen pur mit den neusten mitteln. also, mein vorschlag, alle harzer werden für die überwachung angestellt und bekommen 1 € die stunde. das nennt man dann vollbeschäftigung. hat herr brüderle ja vorraus gesagt.

  2. Das gibt es schon in England, schau mal hier.

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