Bahnanenrepublik

Die technischen Probleme mit dem ICE sind schon seit längerem bis ins Bundesverkehrsministerium bekannt, wie sich jetzt herausstellt. Deshalb ermittelt jetzt auch die Staatsanwaltschaft. Und zwar… gegen den Zugführer! Ihm wird vorgeworfen, aus Angst um seinen Arbeitsplatz – also aus reiner Profitgier – den Zug nicht früher angehalten zu haben.

Ein anderes Verfahren wurde hingegen eingestellt. Nämlich das gegen den Radfahrer im blauen T-Shirt letztes Jahr auf der „Freiheit statt Angst“-Demo, der mit einem militanten Kugelschreiber bewaffnet war und deshalb von den Bullen mit mehreren Faustschlägen niedergestreckt wurde. Ihm wurde zur Last gelegt, keinen Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet zu haben, was ja schließlich seine demokratische Pflicht gewesen sei:

Es gab für den Faustschlag in das Gesicht des Radfahrers keinen Grund […] Er hätte sich insoweit dieser Maßnahme im Weiteren auch (straflos) widersetzen dürfen.

Angesichts des eindeutigen Videomaterials musste jedoch auch die Staatsanwaltschaft einsehen, dass der Demonstrant gegen die Überzahl an Bullen keine Chance gehabt hätte.
Deshalb wurde er schließlich freigesprochen.

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