Petraeus versackt

Das war sogar für General David Petraeus, den Oberbefehlshaber in Afghanistan zu viel: Fragen nach dem Truppenabzug. Da brach er zusammen.

Nicht, weil er zu viel, sondern zu wenig getrunken hätte. Ha, ha, das können die mir doch nicht erzählen.

Ich muss dazu gestehen, dass ich Petraeus für relativ – im Vergleich zu seinem Umfeld – intelligent halte, was jetzt allerdings nicht heißen soll, dass ich mit ihm einer Meinung wäre.
Aber ich traue ihm zu, dass er die Lage überschauen kann und genau deshalb zusammengebrochen ist.

Wie sollen denn die Amis jemals wieder rauskommen aus Afghanistan, wenn die amerikanischen Söldnertruppen Terroranschläge bei den sogenannten Taliban bestellen, um nicht arbeitslos zu werden, wenn der CIA den Opiumanbau schützt, um Russland mit Drogen zu versorgen und der befreundete pakistanische Geheimdienst die sogenannten Taliban mitfinanziert?

Und diese Fragen sollte er ausgerechnet denen beantworten, die das ganze organisiert haben und über die Lobby kräftig dran verdienen.
Das war dann sogar für einen Vier-Sterne-General zu viel.

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