Homo Sapiens vom Aussterben bedroht

Nein, das ist jetzt keine meiner üblichen Übertreibungen, das ist wissentschaftlich erwiesen.

Dass wir alle Neandertaler sind, wurde uns diese Woche ja erklärt.
Dass es den Homo Sapiens in seiner reinen Form nur noch in Afrika gibt, musste man aber schon zwischen den Zeilen herauslesen:

All jene von uns, die außerhalb Afrikas leben, tragen ein kleines bisschen Neandertaler in sich.

Und deshalb ist es sicherlich keine Übertreibung, wenn ich behaupte, dass der Homo Sapiens vom Aussterben bedroht ist, weil der Neandertaler – mit der größeren Keule – evolutionär gesiegt hat.

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7 Antworten to “Homo Sapiens vom Aussterben bedroht”

  1. Drei mal habe ich angefangen, was zu diesem Text zu schreiben. Nichts davon war gut und passend genug. Ich gebe auf.

    Hut ab vor dieser Deiner Pointe!

    • Danke Olaf, Dein Urteil schätze ich sehr. Ich hatte nämlich schon arge Zweifel, ob das überhaupt irgendjemand versteht. Bist Du etwa auch ein Homo Sapiens?

  2. Nee, ein Neandertaler. Noch dazu einer aus dem Osten. Ob das die Sache besser macht, wage ich aber nicht zu beurteilen. ;o)

  3. Oh, ein Ost-Neandertaler. Aber wir sind noch mal gnädig: für die Kanzlerin könnt ihr ja nichts. Da sind wir auch dran schuld.

  4. Ich persönlich glaube ja, dass die Kanzlerin einem geheimen Stasi-Genmanipulations-Projekt entspringt, welches GröBatZ (größte Birne aller Zeiten) untergejubelt wurde. Auf diese Art und Weise sollte das Neue Deutschland den SPIEGEL und die Volkskammer den Bundestag ersetzen. Hat aber nicht geklappt. Jetzt haben wir Euch die Linken auf den Hals gehetzt und ich weiß nicht, was schlimmer ist.

    Aber mal ernsthaft. Würden die Linken doch nur endlich mal ihre Vergangenheit aufarbeiten. Aber nein, voll von alten Betonköpfen, verstaubter Denke und viel Trauer um „die gute alte“ SED, wird es wohl noch weitere 20 Jahre brauchen, bis sie dieses Brett vorm Kopf endlich los sind und die Füße in der Realität haben. Dann wechseln nämlich die Generationen. Wobei die Realität weder bei den Dunkelroten, noch bei den Roten, Schwarzen und Gelben zu finden ist. Bei den Grünen meine ich, dass die Realität hin und wieder durchschimmert, aber ich bin mir nicht sicher. Die Linken sind halt nur anders unrealistisch, als der Rest in der politischen Landschaft Deutschlands, aber der Effekt ist doch der Gleiche.

    Aber wie komme ich jetzt zurück zum Thema, nämlich dem sterbenden Afrika und die Schuld der Neandertaler? Ach ja. Links abbiegen könnte dem Homo Sapiens helfen. Es bräuchte halt nur ein anderes Vehikel.

  5. Links abbiegen ist leider schwieriger als rechts abbiegen, weil mit Gegenverkehr zu rechnen ist. Dazu braucht man mutige Fahrer, die meistens schnell zur Strecke gebracht werden.

    Unser eigentliches Problem ist unser genetischer Code, der uns immer wieder auf Steinzeitniveau zurückwirft, sobald die Situation etwas unübersichtlich wird.
    Keule auspacken – draufhauen – fertig.

  6. Wenn ich „genetischer Code“ höre, dann erinnere ich mich an eine Meldung von vor ein paar Jahren, nachdem der Mann in spätestens 125.000 Jahren ausgestorben ist, weil wohl das Y-Chromosom immer mehr verkrüppelt. Ich befürchte aber, dass wir (die Männer) das schneller hinbekommen und einen gehörigen Rest Welt mitnehmen und gar nicht auf das Ende unserer Chromosomen warten.

    Aber auch hier wieder der Schwenk zum ernsthaften. Ich glaube nicht, dass es in der menschlichen Natur liegt gegeneinander, und gegen alles andere auch, zu kämpfen. Ein wesentlicher Motor der Erfolgsgeschichte Mensch war und ist die Kooperation und nicht die Konkurrenz. Die schlechten Verhältnisse, die unser Leben heute so global beherrschen und beeinflussen, sind eine Folge von Indoktrination und aufgezwungenen Reglements die all zu oft – um nicht zu sagen meistens – nichts mit unserer Natur zu tun haben.

    Klar, Regeln sind dazu da um das Miteinander zu regeln und so das Zusammenleben zu erleichtern. Aber wie viele und welcher Art müssen die sein? Ist so ein Monster wie bspw. die deutsche Steuergesetzgebung überhaupt noch sinnvoll? Btw. man wird keinen einzigen Menschen in Deutschland finden, der sich dort zu 100% auskennt. Aber ich schweife ab.

    Falsch abgebogen ist die Menschheit vor ca. 7.000 Jahren. Da hat sich nämlich das Patriarchat etabliert. Und seit dem gehört das Kämpfen zur Tradition. Vom ersten Tag unseres Lebens an werden wir von diesen Einflüssen geprägt. Jungs blau, Mädchen rosa. 100 tolle Worte für den Penis, Schimpf und Schande für die Vagina.

    Die wirklichen Wurzeln unserer Kultur liegen bei den Kelten. Das aber war ein Matriarchat. Das Matriarchat ist nicht die bloße Umkehr der Machtverhältnisse, was an dieser Stelle unbedingt gesagt werden muss, denn das glauben viele, weil es das Patriarchat von jeher behauptet. Diese unsere Wurzeln wurden faktisch gekappt. Wir wissen eigentlich nichts über die Kelten. Ein paar Rudimente wie bspw. Ostern sind uns noch geblieben. Aber diese heidnische Fest hat das Christentum vereinnahmt.

    Aber jetzt kommt das große Aber. Mir fällt auf, dass so matriarchale Werte wie Diversität, Konsensdemokratie oder Subsistenzwirtschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Grund dafür ist recht einfach, wie ich finde. Denn diese Werte entwickeln sich in dieser beinahe vollkommen durchgeknallten Wirtschaftswelt zu einem ökonomischen Vorteil. Und um den geht es letztlich.

    So kommt es vielleicht, dass ausgerechnet matriarchale Verhaltensweisen das Patriarchat mit den eigenen Mitteln schlagen könnte. Auch wenn wir werden das nicht mehr erleben werden, Arno, so macht es doch zumindest mir ein bisschen Hoffnung für die Generationen nach uns.

    Liebe Grüße aus dem Norden

    Olaf

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