Merkel, die schlechteste Europäerin

Sie soll es in ihrer Regierungserklärung selber zugegeben haben:

Ein guter Europäer sei vor allem der, der die Stabilität der Euro-Zone nicht gefährde.

Als damals der Euro eingeführt wurde, hat man uns erklärt, dass mit solch einer starken Währung im Rücken Spekulationen gegen einzelne Länder nicht mehr möglich seien, was ja auch plausibel klingt. Dass die starke Währung aber Rückenschmerzen bekommt, wenn in Deutschland Wahlkampf ist – also fast immer -, hat man uns nicht erklärt.

In einem Anfall von Ehrlichkeit hat Merkel jetzt endlich eingestanden, uns belogen und zu lange wahlkampftaktisch manövriert zu haben:

Zu lange seien Probleme nicht direkt beim Namen genannt und nicht konsequent angegangen worden.

Ja, das hätte sie nicht gedacht, dass im Zeitalter der Globalisierung ihre für deutsche Stammtische gedachten Reden auch an der Wall Street gehört und sogar ernstgenommen werden.
Aber damit, sich in deutsche Wahlkämpfe einzumischen, hat die Wall Street eindeutig übertrieben und wird jetzt von der eisernen Kanzlerin zurechtgestutzt:

Das Primat der Politik gegenüber den Finanzmärkten muss wieder hergestellt werden.

Zocker aller Länder, habt ihr gehört? Politik geht vor. Zockereien in Zukunft doch bitte erst nach dem Wahlkampf.

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Eine Antwort to “Merkel, die schlechteste Europäerin”

  1. […] hat die frisch geschmiedete “Eiserne Lady” ja wieder mal eine Losung losgelassen. Wie Arno sagt, sagt die Zeit, dass unser aller Kanzlerin Angela Merkel sagt: “Das Primat der Politik […]

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