Ostern wie im Western

Erst fallen drei unserer anscheinend unzureichend vorbereiteten Soldaten am Karfreitag („für uns geopfert“), dafür erschießt die Bundeswehr bei einem „bedauerlichen Zwischenfall“ fünf oder sechs afghanische Soldaten. Zwischendurch gibt es Anschläge in Bagdad und Peschawar.

Als wär das noch nicht genug für ein Osterfest, fliegt dann auch noch ein Vertuschungsversuch der US-Army bei einem Familienmassaker auf und Wikileaks veröffentlicht ein Video aus dem Irak-Krieg von 2007, das ziemlich brutal zeigt, was man unter einem robusten Friedenseinsatz zu verstehen hat.
Als Zugabe dann noch die neueste Nachricht, dass schon wieder eine Familie niedergemetzelt wurde, weil sich Taliban-Kämpfer in dem Haus verschanzt hatten – oder vielleicht auch dort wohnten.

Mittlerweile redet sogar Gutti „umgangssprachlich“ von Krieg und Karzai droht, zu den Taliban überzulaufen.

Denn wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

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3 Antworten to “Ostern wie im Western”

  1. Krieg, Mord, Lügen…

    Habe mal meinen Rat befolgt und Ostern alles abgeschaltet. Aber kaum nimmt man wieder am Weltgeschehen teil, wird man gleich von allen Seiten beschossen. Da taucht doch tatsächlich nach drei Jahren so ein böses Irak-Video auf und stellt die Amis als ve…

  2. Ja, wirklich schlimm. In letzter Zeit geht i-wie alles vor die Hunde, oder kommt mir das nur so vor?
    Fast noch schlimmer als die jetzige Situation ist das dumpfe Gefühl, dass der Alptraum mit einem Abzug der Truppen, wie die Linke ihn so renitent propagiert, noch lange nicht vorbei sein wird.

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