Finanzkrise für Dummies (Teil 3)

Heute erklärt uns Ober-Priester Lloyd Blankfein, Chef von Goldman Sachs – eine der Banken, die mit Staatsgeldern wieder Milliardengewinne machen (Teil 2) – warum Banken gut sind:

Wir helfen den Unternehmen zu wachsen, indem wir ihnen helfen, Kapital zu bekommen. Unternehmen, die wachsen, schaffen Wohlstand. Und das wiederum ermöglicht es den Menschen, Jobs zu haben, die noch mehr Wachstum und noch mehr Wohlstand schaffen.

Und so geht das dann ewig weiter, bis wir im Wohlstand geradezu ersaufen. Wir müssen nur Ober-Priester Blankfein vertrauen.
Bei einem derart tiefgreifenden Verständnis der gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge wundert es denn auch nicht weiter, wenn er allen Ernstes behauptet, Banken würden „Gottes Werk“ verrichten.

Was er nicht sagt: gemeint ist die Apokalypse.

[Update]
Drum lasst uns gemeinsam beten, auf dass der Herr uns von unserm Guthaben erlöse!

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2 Antworten to “Finanzkrise für Dummies (Teil 3)”

  1. […] Laut Arno hat Blankfein hat Recht damit, dass er Gottes Werk verrichte. Er vergisst nur zu sagen, dass es […]

  2. A Mister CLEAN:Je comprends très bien que tu utilises un exemple un peu trop cliché du gars qui mets toujours la faute vers l&t;quosaurre(la fille).Comme si s’était le probleme de la fille a chaque fois que sa fontionne pas! Dans ton exemple le probleme c’est toi et c’est pour cela que sa ne fonctionne pas!

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