Demokratie light

Jawoll, der Einsatz hat sich gelohnt, die Toten auf beiden Seiten sind gerechtfertigt: in Afghanistan herrscht jetzt Demokratie.

Um dem in Demokratie westlichen Vorbilds unerfahrenen Volk die Wahl nicht zur Qual werden zu lassen, gibt es jetzt nur noch einen Kandidaten.
Dann können die Afghanen zuhause bleiben und brauchen nicht ihr Leben zu riskieren für jemanden, den sie eh nicht kennen; es reicht, wenn Karzai und sein geschäftstüchtiger Bruder ihre Stimmen abgeben, um auf 100% zu kommen.

Damit ist auch eventuellen Wahlfälschungsversuchen ein wirksamer Riegel vorgeschoben und Merkel kann nächste Woche dem mutigen afghanischen Volk zu dieser mustergültigen demokratischen Wahl gratulieren.

[Update]
So spart man Wahlkampfkosten. Jetzt gibt die Wahlkommission das offizielle amtliche Endergebnis schon vor der Wahl bekannt.
Weil Merkel grad woanders Reden schwingt, haben Guido und sein französischer Kollege Kouchner dem Präsidenten gratuliert:

Wir erwarten, dass sich der afghanische Präsident bemüht, die verschiedenen Lager zusammenzuführen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, erwarten sie noch heute…

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