Das Paradoxon des unerwarteten Terrors

Als der Milchbubi von Taliban neulich einen Terroranschlag innerhalb von zwei Wochen nach der Wahl versprach, wollte er – aus verständlichen Gründen – kein genaues Datum angeben. Man will es den Geheimdiensten ja nicht zu einfach machen.

Damit ist er aber in die Falle eines logischen Paradoxons getappt und der Anschlag kann gar nicht durchgeführt werden:

Da die Frist heute abläuft, kommt der heutige Sonntag für einen Anschlag nicht mehr in Frage, weil die Geheimdienste dann ja wüssten, dass er heute stattfinden muss und damit die Gefahr seines Scheiterns zu groß wäre.
Bliebe als letzter möglicher Tag also der gestrige Samstag. Weil die Geheimdienste das aber auch wissen, fällt auch der mit der gleichen Begründung weg, und sukzessive alle anderen Termine.

Somit war der Anschlag schon mit seiner Ankündigung gescheitert.
qed

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s