Im besten Interesse der UN-Mission

Da muss das Interesse des afghanischen Volkes auf eine legitim gewählte Regierung zurückstecken. Das wird das Volk, das zum Teil unter Lebensgefahr gewählt hat, ja wohl einsehen. Es geht hier schließlich um die UN-Mission [Heiligenschein].
Deshalb musste jetzt sogar deren Vizechef, Peter Galbraith, den Hut nehmen. Anscheinend hat er das Ziel der Mission nicht verstanden und stattdessen auf einer umfassenden Prüfung der Wahlfälschungsvorwürfe bestanden, was aber Karsai nicht gefallen hat.
Thema verfehlt, setzen, sechs!

Bei 25% gefälschten Stimmen kann man aber nicht wirklich mehr von einer fairen Wahl reden, das müssen wohl auch die Nato-Außenminister erkannt haben und wählten deshalb den Präsidenten kurzerhand selber:

Ihre Außenminister hatten bei einem Treffen am vergangenen Freitag in New York laut einem ranghohen Mitarbeiter von US-Außenministerin Hillary Clinton den Konsens erzielt, dass der bisherige Präsident Afghanistans, Hamid Karsai, voraussichtlich bereits am kommenden Mittwoch endgültig zum Sieger der umstrittenen Präsidentschaftswahl vom 20. August erklärt wird.

Damit ist Karsai demokratisch legitimiert, weil es unsere Außenminister ja auch sind.

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