Three strikes – tausende Musiker schlagen zurück

Frischen Wind erhält in Großbritannien die Debatte um die Three-strikes-Regelung, gemäß der vom Netz ausgeschlossen werden soll, wer dreimal beim Filesharing erwischt wird.
Endlich – kann man da nur sagen – haben die Musiker, darunter auch Sir Elton John und Sir Paul McCartney, erkannt, dass solch drakonische Maßnahmen geschäftsschädigend für sie sind.

Mehrere tausend Musiker, Songschreiber, Produzenten, die Lobbygruppen Featured Artists Coalition, die British Academy of Songwriters, Composers and Authors und der Music Producers Guild unterschrieben das Statement – und wagen damit den direkten Widerspruch zu ihren Plattenfirmen, die sich für die Netzsperren für Filesharer nach drei Warnungen aussprachen.

Im Gegensatz zur Musikindustrie haben die Künstler wohl erkannt, dass, wer kein Internet mehr hat, dort auch keine Musik mehr kaufen kann, mal ganz abgesehen von dem Image schädigenden Flächenbrand, der entstehen kann, wenn man seine Kunden wie Verbrecher behandelt.

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