Afghanistan hat richtig gewählt

Während es bei den Iran-Wahlen wenigstens im Vorfeld noch hieß, sie verliefen einigermaßen fair, sind in Afghanistan schon vor dem Wahltag zahlreiche Fälle von Manipulation, Stimmenkauf, u.ä. bekannt.
Auch dass Karzai sich am Tag danach bereits als Sieger verkündet, erinnert an den Iran, obwohl die Stimmenauszählung in Afghanistan noch länger dauern dürfte.

Der einzige Unterschied besteht darin, dass diesmal das Merkel sich nicht vor die Kameras stellt und Neuwahlen fordert.
Warum eigentlich?

Merke: Wahlbetrug ist erlaubt, solange am Schluss der gewinnt, der sein Land möglichst billig an die freiheitlich-demokratischen Besatzungsmächte verkauft.

[Update]
Jetzt hat auch der Gegenkandidat Abdullah, der einzige, der über genügend Schmiermittel verfügte, ebenfalls seinen Sieg erklärt. Seine Leute haben selber mitgezählt.
Das ist praktisch, dann ist die Wahlfälschung ja egal.

Schlimm ist nur, dass das afghanische Volk für diese Farce mit seinem Leben bezahlen darf.

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