Wahl fälschen – aber richtig!

Wer Wahlen fälscht, oder gefälschte Wahlen in Umlauf bringt, sollte rechnen können!

Der Astronom Boudewijn F. Roukema hat in einer Arbeit die offiziellen Zahlen der Iran-Wahl statistisch untersucht und Abweichungen zum Newcomb-Benfordschen Gesetz festgestellt, obwohl das Zahlenmaterial die Vorraussetzungen dafür eigentlich erfüllt.

Das Gesetz besagt – für hinreichend weit gestreute Zahlenmengen -, dass kleinere Anfangsziffern wahrscheinlicher sind als größere.
In vielen Diagrammen wird gezeigt, dass das auch in fast allen Fällen zutrifft, mit lediglich zwei Abweichungen: der letzte Kandidat, Karrubi, hat überraschend viele 7er an erster Stelle und Ahmadinedschad weniger 1er als erwartet, dafür aber mehr 2er.
Durch weitere Untersuchungen findet Roukema dann als mögliche Erklärung, dass in rund 20 Wahlkreisen bis zu 3 Millionen Stimmen gefälscht sein könnten.
Das ist zwar nur Statistik, deckt sich aber erstaunlich gut mit den Zahlen, die mal kursierten.

In einer ordentlichen Demokratie wie in Deutschland kann so etwas natürlich nicht passieren, hier wird schon gleich von vorneherein verfassungswidrig gewählt. Dass die SPD das jetzt noch schnell ändern will, wird auch verständlich, wenn man bedenkt, dass größere Parteien (CDU) von den Überhangmandaten mehr profitieren als kleinere Parteien (SPD) und wir deshalb nach derzeitigem Stand mit 90% Wahrscheinlichkeit Schwarz-Gelb kriegen könnten, obwohl der prozentuale Wähleranteil nur für 66% (Wahrscheinlichkeit) reichen würde.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s