Hartz IV für den Geldadel

Oder: Wie man eine Gesellschaft fachgerecht plündert.

Dass der Karstadt-Konzern auch an den hohen Mieten zugrunde ging, wird ja schon länger gemunkelt. Jetzt hat Spiegel-Online erstmals Zahlen und Namen veröffentlicht, wer an den Wuchermieten verdient hat: der deutsche Geldadel.

So musste die Filiale München beispielsweise 23,2% des Umsatzes als Miete zahlen. Boah, ey!

Möglich werden solche Verträge, wenn man die richtigen Leute an dem Immobilienfond beteidigt: den Ex-Chef Middelhoff, ein Aufsichtsratsmitglied und die Ehefrau eines Ministerialbeamten aus dem Bundesjustizministerium, der dort für Gesellschaftsrecht zuständig ist.

Jetzt ist Karstadt geplündert, die Angestellten dürfen mit ihrem Arbeitsplatz bezahlen und der Rest der Gesellschaft mit einem fetten Kredit.

Der Hartz-IV-Antrag liege zwar noch nicht vor, im Bedarfsfall aber werde die Bundesregierung den Wunsch nach einem sogenannten Massekredit schnell prüfen und ihn, wenn möglich, auch gewähren, hieß es im Bundeswirtschaftsministerium.

So sieht Hartz IV für den Geldadel aus!

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